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RoughClock

Pebble_RoughClockSo heißt das WatchFace, das ich für die Pebble Smartwatch geschrieben habe und das auch eigentlich schon seit Anfang Februar im Pebble App Store zur Verfügung steht: RoughClock.

Die Intention war, eine Oberfläche zu schreiben, die von einer gewöhnlichen Zeitanzeige, wie z. B. Zifferblatt oder digitale Ziffernanzeige, abweicht und mir die Zeit so anzeigt, wie ich sie jemandem sagen würde, wenn er mich danach fragt. Dazu noch etwas Lokalkolorit („viertel vor“ statt „dreiviertel“) und ein ausgewogenes Maß an Ungenauigkeit („gleich fünf nach halb acht“), die den eigentlichen Charme dieser Oberfläche ausmacht. Die Idee, die Zeit so anzuzeigen stammt nicht von mir, allerdings konnte ich mich mit den bereits existierenden Oberflächen nicht so recht anfreunden. Da ich zudem den verfügbaren Quellcode der vorhandenen Oberflächen nicht sehr ausgereift und umständlich fand, lag es für mich nahe, selbst aktiv zu werden. Und obwohl Ähnlichkeiten zu bereits verfügbaren WatchFaces (z. B. „FuzzyTime“) existieren ist meines von Grund auf neu programmiert.

Seit gestern ist die neue, konfigurierbare Version verfügbar. Sie beinhaltet ein alternatives Farbschema sowie die Möglichkeit, bisher starre Elemente wie die Kalenderwoche und das Datum aus- bzw. einzublenden. In der neuen Version besteht zusätzlich die Möglichkeit, die – dann genaue – Uhrzeit anzuzeigen, sowie über Ladezustand der Batterie und den Zustand der Bluetooth-Verbindung zu informieren. All das ist über die Einstellungen des WatchFaces in der Pebble-App konfigurierbar.

Oha…

Hier geht’s seit vier Beiträgen nur noch um Maultaschen… Als würde sonst nichts neues oder besonderes passieren…

Wird Zeit, sich mal wieder anderen Themen zu widmen… 😉

MTT1/2014

Der Countdown läuft wieder……
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Keine Überlebenden!

Der Maultaschentag ist leider vorbei, die Produktion wieder eingestellt. Dafür habe ich Bauchschmerzen und Muskelzerrungen. Vom Lachen.

Schön war’s wieder! Vielen Dank an alle Mitwirkenden!

Allerdings: trotz erhöhtem Materialeinsatz wurden dieses mal gezählt weniger gefüllte Teigtaschen hergestellt als beim letzten Event. Das hat bei dem uns durch mich selbst zugewiesenen Anteil dazu geführt, dass es dieses mal keine einzige dieser kleinen Köstlichkeiten noch nicht einmal in die Nähe des, geschweige denn in den Kühlschrank geschafft hat. Der Tiefkühler war sowieso außen vor, keine Sekunde Überlegung wurde daran verschwendet. Was nach dem gemeinschaftlichen Mittagessen und Aufteilung dessen, was dann noch übrig war, bei uns verblieb wurde im Laufe des frühen Abends genascht oder als ordentliches Abendessen verzehrt.

Keine einzige Maultasche unseres Anteils hat den Tag überlebt – dafür waren sie einfach zu lecker.

Viel zu lecker.

Maultaschentag!

Läuft… 🙂

Langes GeTeta*-Wochenende: Prolog

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*Gefüllte Teigtaschen – ich liebe Abkürzungen.

Wenn’s der Einzigen hüngert ist Eile geboten. Am besten steht vor Vollendung der „Ich kriege Hunger“-Ansage das Essen schon auf dem Tisch. Aber wenn – ja wenn – sie mal nicht umgehend und sofort ‚was essen muss, dann hat man(n) – und in diesem Falle auch frau – Zeit, etwas leckerstes, weil selbst gemachtes, zuzubereiten. In diesem Fall haben wir das anstehende Gefüllte-Teigtaschen-Wochenende und die durch mein handwerkliches Geschick zwecks Säuberung zerlegte Nudelmaschine als Anlass genommen und das in der Überschrift erwähnte Wochenende durch Zubereitung ebenfalls bereits erwähnter Teigtaschen eingeleitet. Allerdings sind wir von der avisierten, beim noch ausstehenden, großfamiliären Event (der lange ersehnten Zusammenkunft der VeBamA AG) regulär zu befolgenden Rezeptur abgewichen – erheblich. Will sagen: es gab keine schwäbischen Maultaschen, sondern die italienischen Verwandten: Ravioli.

IMG_6415 KopieDazu haben wir gleiche Mengen Hartweizengrieß und Mehl (550) vermengt und pro 100gr Trockenmasse ein großes Ei hinzugefügt. Das ganze wurde dann in der Maschine und unter Zuhilfenahme etwas Olivenöls ordentlich verknetet, ruhen gelassen und wieder verknetet. Wer will kann etwas Salz hinzufügen.

Die Füllung findet sich in einem anderen, bemerkenswerten Blog: im kleinen Kuriositätenladen. Wer gerne kocht und selbst macht sollte hier unbedingt regelmäßig reinschauen.

Der Rest ist Butter – allerdings mit frischen Thymian. Nachdem die Ravioli 4 Minuten in kochendem Salzwasser schwimmen durften, nahmen sie noch ein Bad in zerlassener Butter, in die wir frisch gezupften Thymian gegeben haben – sehr lecker.

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Wer’s aus oben stehendem Text nicht entnehmen konnte: ein Maultaschentag steht an. Die Vorfreude ist enorm. 🙂

 

[ˈma͜ultaʃə]

Jetzt geht’s um das Familiengericht Nr. 2. Jedenfalls für mich. Oder um den Familienevent Nr. 2. Jedenfalls für mich. Und es geht schon wieder um kulinarisches, obwohl ich ja nicht zum „Food Blog“ werden wollte.

Ich gebe gerne und ohne Scham zu, dass ich mich auf selbst gemachte Maultaschen schwäbischer Art à la schwäbischer Oma jedes mal freue wie ein kleines Kind, dem zu Weihnachten eine Modelleisenbahn in der Größe des MiWuLa in Aussicht gestellt wurde. Ernsthaft. Sogar, wenn ich sie nur für mich und alleine mache (was nicht annähernd so unterhaltsam und erfrischend ist, wie wenn man sie in der Gruppe anfertigt), freue ich mich darauf. Was Maultaschen angeht, gibt es schlicht nichts besseres, als selbst gemachte. Es ist noch kein Fertig-Maultaschen-Hersteller auch nur ansatzweise in die Nähe der Qualität unserer selbst gemachten Maultaschen gekommen.

Das Fertigen selbst ist ein Event, der sich so langsam aber sicher zur Tradition entwickelt hat, wofür ich sehr, sehr dankbar bin. Er findet unregelmäßig statt und beginnt nicht selten mit dem SMS-Dialog: „Maultaschen?“ – „Wann?“ und endet meist in kugelrunden Bäuchen und Lachmuskelzerrungen der übelsten Sorte.

Die Vorfreude auf diese Massenfertigungsveranstaltung ist unterschiedlich ausgeprägt. Laut dem Bekunden meiner Liebsten stehe ich z. B. offenbar in kindlicher Vorfreude der meines 11jährigen Cousins in nichts nach. Es ist aber auch jedes mal ein Spaß und ein Genuss zugleich. Bei der Verwandtschaft, deren Küche wir durch diese regelmäßig unregelmäßige Aktion verwüsten, könnte ich mir schieres Entsetzen ob der Idee eines Maultaschenanfertigungstermins vorstellen. Aber ich glaube, Tantchen nimmt’s auch mit Humor 😉

Den Fertigungsprozess habe ich Euch in ein paar Bildern festgehalten:

Zuerst der Nudelteig. Zutaten zusammenfügen und Rühren, bis der Mixer streikt. Da uns keine so große Küchenmaschine zur Verfügung stand musste es eben der Mixer sein.

Nudelteig gegen Mixer – wer gewinnt?

Anschließend manuelles nachbearbeiten der Nudelrohmasse. Da haben dann aber wir gewonnen 🙂

Nudelteig, mit Liebe geknetet… Im Vordergrund ist die Hand jener schwäbischen Oma zu sehen, der wir dieses sehr leckere Rezept zu verdanken haben.

Die Füllung: Hackfleisch, Rahmspinat, Bratwurstbrät und diverse andere, feine Zutaten…

Die Würste müssen ausgedrückt werden, jeder hilft mit.

Alles gut durchmengen und ggf. nachwürzen.

Vorletzer Schritt: Nudelteig ausrollen und – selbstverständlich alles von Hand und ohne Hilfsmittel wie Ausstecher oder ähnliches – mit Füllung belegen. Auch hervorragend zu sehen: vorne rechts, der Schreibblock. Auf ihm wurde akribisch jede einzelne Maultasche erfasst. Und ehrlich gesagt, weiß ich schon gar nicht mehr, wie viele es das letzte mal waren. Nur eins weiß ich: es waren viele!

Zeitgleich wird geschnitten, befüllt und die Kanten mit Ei/Wasser bestrichen, damit alles schön zuklebt. Geht alles ohne dass man sich gegenseitig stört.

Jetzt wird’s ernst, jeder muss anfassen:

Maultaschenreihe zuklappen, abtrennen. Da müssen alle ran. Sieht chaotisch aus, ist es aber nicht!

Brühen, fertig.

Ich sag‘ ja, es waren viele 😉

Ein nicht unbeachtlicher Teil der Maultaschen hat den Tag nicht überlebt. Nur wenige den darauf folgenden Tag. Und zumindest bei uns hat es keine einzige unseres Anteils in den Gefrierschrank geschafft.

Hmmm…

Wann wir wohl mal wieder machen werden?

Käsekuchen

  • 250 g Butter (+ ein bisschen für die Form)
  • 6 Eier
  • 180 g Zucker
  • 200 g Mehl (+ ein bisschen zur Bearbeitung)
  • 750 g Quark (40%)
  • 3 gehäufte EL Stärke
  • 2 Vanilleschoten
  • 1 Zitrone
Vorbereitung:

Eins der Eier ggf. aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Zimmertemperatur hat. 125 g Butter zerlassen, den anderen Teil weich werden lassen.

Den Backofen auf 175° C (Umluft 160° C) vorheizen. Eine 26er Springform mit Butter auspinseln.

Teig:

125 g Butter, 60 g Zucker, das Mehl und ein zimmerwarmes Ei in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder des Handrührers vermengen und kurz kneten. Anschließend eine Kugel formen und aus dieser dann in der Form mit der Hand den Boden formen. Dabei einen Rand von ca. 3-4 cm hochziehen. Zuletzt den Boden ein paar mal mit einer Gabel einstechen.

Füllung:

Quark, Stärke, die verbliebenen Eier und den Rest Zucker sowie die zerlassene Butter und den Saft der Zitrone in eine Schüssel geben, das Mark der beiden Vanilleschoten dazu. Mit dem Schneebesen (am besten mit der Küchenmaschine oder dem Handrührer) gut verrühren und auf den Teigboden gießen.

Backen:

Ca. 45 Minuten auf der zweituntersten Schiene, bis der Mürbeteigrand schön goldbraun ist und die Füllung sich relativ fest anfühlt, wenn man mit dem Finger drauf drückt.

Ergebnis:

Lecker!

Quelle:

Das ursprüngliche Rezept stammt wiederum aus dem Buch „delicious days“ von Nicole Stich. Allerdings mag ich kein fertiges Puddingpulver am Kuchen, denn es geht auch ohne Aromen (ob „natürlich“ oder nicht)! Daher habe ich es abgewandelt und nun ist das vorstehende Rezept frei von zugesetzten Aromen. Es ist mehrfach getestet und von meiner Schwiegermutter für gut befunden worden – das reicht als Bewertung 🙂

Hinweis:

An alle saarländischen Käsekuchenbäcker: der hier wird nicht braun obendrauf, das ist durchaus so gedacht :-). Also nicht warten und im Ofen lassen, bis er ungenießbar wurde.

Sowas von lecker!

 

Meine ersten selbst gemachten Grissini (die, zugegebenermaßen, leider etwas dunkel geraten sind – aber ich mag’s eigentlich auch so), nach einem Rezept von Nicole Stich aus ihrem Buch „delicious days„. Die Grissini mit Parmesan sind auch lecker aber – hammer! – die anderen sind mit einer Würzmischung von Seabiscuit versehen, die ganz offenbar ein Händchen für Würzmischungen hat. Ich kann gar nicht mehr aufhören die Stangen zu knabbern. In unserem Küchenschrank finden sich gleich mehrere Mischungen von ihr und für die Grissini habe ich ihre „Zahtar“-Mischung genutzt, plus etwas Parmesan dazu. Den aber in homöopathischen Mengen.

Also, ich brauch‘ jetzt sonst eigentlich nix mehr…

Bei der Gelegenheit: liebe Grüße von hier nach da *ganzheftigmitdemlinkenaugezwinker*!!