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Regenwasserpipelinepumpstation

Dieser Sommer macht’s möglich nötig: Entwässerung eines jener Blumenkästen auf unserem Balkon, welche uns gleichzeitig als kleiner Garten dienen. Mittels ausgeklügelter, hydrostatischer Hebertechnik und einem ausgefeilten und aufwändigen Pipelinesystem gelingt uns nach jedem Fluten des Kastens die erfolgreiche Drainage desselbigen, um den im Kasten vorherrschenden Grundwasserpegel auf ein für die darin befindlichen Pflanzen erträgliches Maß abzusenken. Die Pumpe wird nach jedem heftigeren Regenfall manuell angesaugt angestossen, ist selbstregelnd inkl. automatischer Luftbeimengung im Falle nicht ausreichender Nachflussmenge und schaltet sich, um nicht zuviel hydrostatischer Energie zu verschwenden, nach erfolgter Dränung selbsttätig wieder ab. Klasse.

Ich hoffe, die unmittelbar über dem Kasten entlanglaufende Regenrinne wird bald gereinigt… 🙁

All!

[all; saarl.]
Leer, vergriffen, aufgebraucht, geleert (z. B. „de Lyoner is all“), auch: geschafft, entkräftet („isch bin bums all“), nicht: Weltall. Für alle (z. B. alle Kinder) – siehe allegaa

So konnte man durchaus am Ostermontag um ca. 18:03 Uhr unseren Zustand bezeichnen: all. Etwas verständlicher ausgedrückt würde man vielleicht „platt“ wählen, ob des Ostermarathons, der hinter uns lag. Und es war große klasse! Die Familie war da und wir hatten 2½ Tage richtig Spaß hier in der Bude. Inkl. Dombesteigung, meinem ersten (und voraussichtlich letzten) katholischen Osternachtsgottesdienst (ich bin evangelisch) – und natürlich Sauerbraten (verflucht war der lecker!!) sowie anderen Köstlichkeiten.

Leider habe ich es am Samstag nach der Besteigung des Frankfurter Dom (318 Stufen) nicht mehr geschafft, Bilder zu machen („isch war bums all“), und das obwohl die Aussicht fantastisch war. Aber immerhin liegen vom anschließenden, sehr erfrischenden und sehr erheiternden „Sauergespritzten“ Beweisfotos vor ;-). Es war sowieso lecker: wir waren beim Dax, welchen ich hiermit gerne empfehlen möchte. Das essen war gut und der Bembel gut gefüllt :-D.

P.S.: Ja, dieser Beitrag hat’s dann doch geschafft, sowohl hessisch als auch gaumenerregend zu sein.

Es frühlingt…

…die Namensinhaberin und -bereitstellerin schmückt den Wohnbereich mit Blumen 🙂

Heiße Luft…

29,3°C. Im Büro. Im Großraumbüro. Im unbelüfteten Großraumbüro. Stöhn.

Ich gestehe: ich bin eher der Mensch, der sich an kühlem Wetter erfreut. Der es mag, wenn Regentropfen ein Dachfenster oder Wellblechdach zum Klingen bringen. Der sich an Bodennebel in einer Senke oder einem Tal oft mehr erfreuen kann, als an klarer Sicht über 36km. Wenn jemand in einer Runde vom Regen durchnässter Personen die grundsätzlich rhetorisch gemeinte Frage: „Wer von euch hat denn dieses Mistwetter bestellt“ stellt, antworte ich sehr gerne: „Ich!“ (Nicht zuletzt auch deswegen, weil sich anschließend durch diese meist unerwartete Antwort grundsätzlich interessante Gespräche ergeben).

Aber: ich muss zugeben, dass ich mich heute tatsächlich über den herrlichen Sonnenschein und die klare Sicht (über immerhin 23km) doch sehr gefreut habe. Es war sehr angenehm, die warmen Sonnenstrahlen dieser noch „jungen Frühlingssonne“ (häh!?) auf der Haut zu spüren. Und es war mal endlich etwas anderes.