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da staunst du aufregendes.weltbewegendes.gaumenerregendes.saarländisches

[pʀoɡʀaˈmiːʀɐ]

Pro|gram|mie|rer, der-s, ;

jemand, der beruflich Pizza, Burger, Koffein und schlechte Laune anderer Leute (siehe Kụn|de, der-n, -n) in Programme für Computer umwandelt.

RoughClock

Pebble_RoughClockSo heißt das WatchFace, das ich für die Pebble Smartwatch geschrieben habe und das auch eigentlich schon seit Anfang Februar im Pebble App Store zur Verfügung steht: RoughClock.

Die Intention war, eine Oberfläche zu schreiben, die von einer gewöhnlichen Zeitanzeige, wie z. B. Zifferblatt oder digitale Ziffernanzeige, abweicht und mir die Zeit so anzeigt, wie ich sie jemandem sagen würde, wenn er mich danach fragt. Dazu noch etwas Lokalkolorit („viertel vor“ statt „dreiviertel“) und ein ausgewogenes Maß an Ungenauigkeit („gleich fünf nach halb acht“), die den eigentlichen Charme dieser Oberfläche ausmacht. Die Idee, die Zeit so anzuzeigen stammt nicht von mir, allerdings konnte ich mich mit den bereits existierenden Oberflächen nicht so recht anfreunden. Da ich zudem den verfügbaren Quellcode der vorhandenen Oberflächen nicht sehr ausgereift und umständlich fand, lag es für mich nahe, selbst aktiv zu werden. Und obwohl Ähnlichkeiten zu bereits verfügbaren WatchFaces (z. B. „FuzzyTime“) existieren ist meines von Grund auf neu programmiert.

Seit gestern ist die neue, konfigurierbare Version verfügbar. Sie beinhaltet ein alternatives Farbschema sowie die Möglichkeit, bisher starre Elemente wie die Kalenderwoche und das Datum aus- bzw. einzublenden. In der neuen Version besteht zusätzlich die Möglichkeit, die – dann genaue – Uhrzeit anzuzeigen, sowie über Ladezustand der Batterie und den Zustand der Bluetooth-Verbindung zu informieren. All das ist über die Einstellungen des WatchFaces in der Pebble-App konfigurierbar.

Regenwasserpipelinepumpstation

Dieser Sommer macht’s möglich nötig: Entwässerung eines jener Blumenkästen auf unserem Balkon, welche uns gleichzeitig als kleiner Garten dienen. Mittels ausgeklügelter, hydrostatischer Hebertechnik und einem ausgefeilten und aufwändigen Pipelinesystem gelingt uns nach jedem Fluten des Kastens die erfolgreiche Drainage desselbigen, um den im Kasten vorherrschenden Grundwasserpegel auf ein für die darin befindlichen Pflanzen erträgliches Maß abzusenken. Die Pumpe wird nach jedem heftigeren Regenfall manuell angesaugt angestossen, ist selbstregelnd inkl. automatischer Luftbeimengung im Falle nicht ausreichender Nachflussmenge und schaltet sich, um nicht zuviel hydrostatischer Energie zu verschwenden, nach erfolgter Dränung selbsttätig wieder ab. Klasse.

Ich hoffe, die unmittelbar über dem Kasten entlanglaufende Regenrinne wird bald gereinigt… 🙁

Nix los – wieder mal…

Da liest man mal selbst seinen eigenen Blog in ungewohnter Umgebung – und stellt fest, dass der letzte Eintrag nun auch schon etwas her ist. Des Rätsels Lösung: mehrere Beiträge warten, als Entwurf gespeichert, darauf, fertig gestellt und veröffentlicht zu werden. Und dieser Eintrag hier hat sie jetzt überholt. Irgendwie hatte ich durch das Schreiben der anderen (noch nicht veröffentlichten) Einträge das Gefühl, dass ich regelmäßig unregelmäßig etwas neues im Blog habe. So kann man sich irren…
Aber es soll ja weitergehen: Hallo, Schwägerin, ich brauche Bilder 🙂

Hessisches…

Auf Anraten meiner Frau habe ich diesem Blog soeben in letzter Konsequenz die Kategorie „Hessisches“ hinzugefügt. Sie war bzw. ist der Meinung, dass das hier noch fehlt, da wir ja jetzt im schönen Hessenland residieren. Da ich mich meiner Frau in Müdigkeit und Meinung meistens anschließe fällt es mir auch nicht weiter schwer, dies zu tun. Nicht, dass ich schon Ideen für diese Kategorie hätte, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Ich vermute jedoch stark, dass es wenige Beiträge geben wird, die sowohl in die Kategorie „Gaumenerregendes“ als auch „Hessisches“ passen werden, die hiesige Küche will sich bisher noch nicht wirklich mit mir anfreunden. Handkäs mit Musik zum Beispiel ist etwas, was ich probiert und für nicht essbar befunden habe. Farbe, Geruch und Konsistenz legen für mich eine Verwendung im Sanitärbereich nahe, auf näheres möchte ich jetzt nicht eingehen. Spundekäs allerdings hört sich interessant an und liest sich ebenso, wird von mir daher sicher demnächst versucht werden. Ahle Worschd habe ich ebenfalls bereits einmal probiert, aber ich glaube, die muss ich nochmal probieren 😉

Achja, die Telekom…

Mittlerweile läuft alles. Heute(!) ist dann die Gutschrift für den jetzt hoffentlich endgültig letzten Fehler seitens der Telekom eingegangen. Schlappe 8 Monate (oder sind’s jetzt sogar 9? Die Zeit vergeht…) nach der Beauftragung ist dann jetzt endlich alles in Ordnung. Ging doch schnell, oder? In meinem Kundendatensatz (mittlerweile benötigt es etwas Zeit, wenn ich bei der Telekom anrufe: mein Kundendatensatz ist – wie mir mehrfach glaubhaft versichert wurde – ein  „halber Roman“) wurde tatsächlich und ernsthaft das Wort „Ungeduldig“ notiert – alleine hierfür würde ich gerne jemanden bei der Telekom mit meiner Taschenlampe (einer massiven, langen und seeehr stabilen) „erleuchten“…

Von versprochenen und angekündigten Gutschriften oder sonstigen Entschädigungen haben wir übrigens nie etwas gesehen. Zwar surfen wir jetzt mit VDSL50-Geschwindigkeit zum Preis von VDSL25 – aber das hat hier jeder erhalten, der es irgendwie mitbekommen hat, dass es das auch für Bestandskunden gibt. Tja, Konkurrenz belebt dann doch noch irgendwie das Geschäft.

Was mich am meisten bei der ganzen Sache geärgert hat, ist, dass man absolut keine Möglichkeit hat, mal bei irgend jemandem, der dafür wirklich verantwortlich zeichnet, seinen Frust ab zu lassen. Dafür ist dieser Laden einfach zu groß. Scheißspiel.

Ich wurde übrigens ernsthaft gefragt, warum ich dann nicht direkt zu einem anderen Anbieter gegangen bin. Wenn das dann auch so einfach wäre. Sowie man beim T einen Anschluss beauftragt hat ist bis zur Vollendung (ob positiv oder negativ) dank der bequemen „das-sind-aber-unsere-Kabel“-Stellung der Telekom der „Port“ geblockt – Leidensgenossen dürfte das jetzt ein wissendes Lächeln entlocken. Ich hätte also bis heute gewartet.

Ich habe auf die Frage hin nur gelächelt. Wissend.

Telekom. 2010. Frankfurt. Unglaublich.

Ich rekonstruiere gerade das Geschehen, um es für die Nachwelt als Mahnung zu erhalten. Was ich die letzten 2 Monate mit der Telekom erlebt habe glaubt mir kein Mensch…

Immerhin: seit gestern funktioniert einer der beiden bestellten Anschlüsse.

Telekom. 2010. Frankfurt.

Hahahaaa!

Ich hätte es wissen müssen.

Ich habe jetzt den vierten Telefonanschluss bei der Telekom für mich/uns bestellt. Es ist das vierte mal, dass es nicht auf Anhieb klappt. Weil wieder irgendwas ist. Dieses mal ist es schlicht „keine freie Leitung mehr“ in das Haus inFrankfurt, in das wir einziehen.

Freie Leitung. In Frankfurt. 2010.

Es ist das dritte mal, dass ich meine neue Kundennummer nicht aus einem Bestätigungsschreiben erhalte, sondern von einer freundlichen Kundenberaterin/einem freundlichen Kundenberater am Telefon (dochdoch, das sind die immer alle!). Es ist allerdings, wie ich finde, geradezu eine unverschämte, unverfrorene und riesengroße Frechheit, einem noch-nicht-ganz-aber-er-würde-gerne-einer-sein-bitte-bitte-Kunden, der nun gefühlt das 214. mal bei der „Hotline“ anruft, um sich nach dem Status seines Festnetzanschlusses zu erkundigen (und ob denn die Chance besteht, dass man überhaupt noch einen bekommt), zuletzt noch einen Mobilfunktvertrag andrehen zu wollen. Ehrlich, das schafft Frust. Gleichzeitig ist es aber auch irgendwie witzig: wenn ich dann antworte: „Jahaa, wenn das mit dem Festnetzanschluss in diesem Jahrzehnt noch klappt, können wir uns dann ja mal darüber unterhalten. Vielleicht. Wenn die Aussicht besteht, dass es nicht 3,8 Monate dauert, bis…“. Dann ist das Thema meistens auch recht schnell erledigt…

Aber jetzt mal ernsthaft: da sieht man doch, dass die Telekom schlicht zu groß ist. Wenn ich jetzt direkt einen Techniker hätte, den ich ansprechen kann und der sich mit der Kernsache (nämlich dem Schalten eines Anschlusses) auskennt, dann könnte ich dem sagen: „Du, die Vormieter sind raus, haben zwar einen noch nicht ausgelaufenen Zweijahres-Vertrag bei Anbieter XYZ, aber das kannst Du dann ja in der Vermittlungsstelle totlegen, solange er die Leitung blockiert“.  Der würde dann sicher sagen: „Klar, kein Thema“. Das kann ich behaupten, ich kenne zwei Techniker. Leider nicht in Frankfurt. Der Techniker wiederum könnte anschließend alle Eckdaten des neuen Anschlusses der Buchhaltung geben und alle wären zufrieden.

Aber! Wenn man heutzutage bei der Telekom einen Anschluss bestellt schlägt das natürlich erst einmal an einer Stelle auf, die mit der Technik selbst sowas von gar nix zu tun hat. Und dann geht’s los. Weil man an die Techniker nicht mehr rankommt hat man eine unendlich hohe Zahl an Versuchen, der freundlichen Kundenberaterin/dem freundlichen Kundenberater (die/der selbstverständlich ebenso null Schnall von der Technik hat) zu erklären, dass der Vormieter raus ist, den Anschluss nicht mitgenommen hat, dieser aber trotzdem stillgelegt werden darf. Zwar findet wohl irgendwie eine Art Kommunikation zwischen der Technik-Abteilung und der freundlichen Kundenberaterin/dem freundlichen Kundenberater statt, aber solch wichtigen Infos wie „Name des Vormieters“ oder „Anschluss darf totgelegt werden“ kommen irgendwie nicht bei der Technik an.

Ich seh’s schon kommen, dass irgendwann in 2-4 Wochen (frühestens!) Bagger vor unserem Haus anrücken, ein 2km lange Schneise bis zum nächsten Kasten an der Straße aufreißen und damit gesamten Verkehr im Ortsgebiet für Wochen, achwas, Monate zum Erliegen bringen, nur um uns einen Telefonanschluss legen zu können. Sehr zur Freude unserer Nachbarn. „Was ist da denn los?“ – „Die Nachbarn bekommen einen Telefonanschluss“ – „Ach? Und ich dachte da wäre ein Wasserrohrbruch…“. Aaarhg…

Mein Dilemma: ich will ja zur Telekom. Wenn’s mal läuft, läuft’s.

Liest hier ein Telekom-Techniker mit?

Umzug. Ich hasse es!

Wir sind mittendrin. Im Umzug.

Ich hasse umziehen.

Alles, wirklich alles muss, will man sich nicht von ihm trennen, in Kisten, Kasten oder ähnliches verpackt werden, nur um es am Zielort noch einmal auszupacken. Ich hasse umziehen. Schränke ausräumen und abschlagen, Kommoden ausräumen und transportfähig machen, Regale ausräumen und abschlagen, Kisten beladen und schleppen, über Treppen und Stufen, durch Fenster und zu schmale Türen… Wohnung übernehmen, putzen, streichen, renovieren, tapezieren… LKW mit dem ganzen abgeschlagenen, ausgeräumten, verpackten … Zeugs … beladen, verfahren, wieder entladen, wieder schleppen, wieder aufbauen, wieder einräumen… Bääh!

(Ich hasse umziehen…)

Themenwechsel!

🙂

2,5

Kollegin: „Ihr habt da einen Bug in eurem neuen Warenwirtschaftssystem. In der Zeiterfassung!“

Kollege: „Wie äußert sich der Bug?“

Kollegin: „Wenn ich im Feld ‚Zeitaufwand‘ 2,5 eingebe und woanders hinklicke, steht da plötzlich 2 Doppelpunkt 30!“

Kollege „…“

Kollegin „Da muss doch 2 Doppelpunkt 50 stehen!“

Kollege „… ääähhh“

Kollegin „Das rechnet falsch! Das müsst ihr ändern!“

Kollege „Hilf mir mal kurz mit Denken, ich soll der Software irgendwie beibringen, dass zweieinhalb Stunden plötzlich 2 Stunden 50 Minuten sein sollen?“

Kollegin: *klick*

Doch noch nicht…

Beinahe vergessen: heute ist ja schon der 2. August. Gestern sollte eigentlich dieses komische Gesetz da in Kraft treten. Ich habe zwar zwischenzeitlich irgendwo gelesen, dass es bei unserem Bundespräsidenten liegt und noch nicht unterschrieben ist, das stimmt wohl aber nicht: die verantwortlichen Bundesvollpfosten möchten es gerne erst noch abgenommen haben. Nicht ungeschickt. Ob irgend jemand gemerkt hat, dass Frau von der Leyen da – Unsinn – verzapft hat? Und sich gedacht hat: lassen wir es von EU-Leuten mal abnehmen, wenn die da was dagegen haben waren es wenigstens nicht wir und vielleicht kommen wir so aus der Nummer nochmal raus?

zen trum (2)

zentrum2

zen trum (1)

zen trum 1

Luft…

Gestern Abend fand das Gründungstreffen des Landesverbandes der Piratenpartei in Deutschland statt. Ich hatte lange hin und her überlegt, ob ich zu dem Treffen hingehen sollte. Einerseits finde ich das Parteiprogramm nicht uninteressant (wenn auch in manchen Punkten schlicht unrealistisch) und dann hat mich auch wirklich sehr interessiert, wie sich die zukünftigen Mitglieder zu organisieren gedenken. Andererseits weiß ich nicht, ob ich mich tatsächlich vollumfänglich mit eben jenem Parteiprogramm identifizieren kann. Und dann war da noch die Neugierde darauf, zu sehen, wer das so alles rumrennt. Die Entscheidung wurde mir letztendlich abgenommen, da ein für mich definitiv wichtigerer Termin mein Anwesenheit erforderte. Nun wollte ich mich informieren, und zwar auf deren Website. Tja, was soll ich sagen: erstmal durchgefallen. Von einer „Netzpartei“ hätte ich erwartet, dass 19 Stunden nach dem Gründungstreffen wenigstens die wichtigsten Informationen einzusehen sind – Pustekuchen. Was soll ich jetzt davon halten…