do.gugsch.de

da staunst du aufregendes.weltbewegendes.gaumenerregendes.saarländisches

Aus. Vorbei.

Soeben habe ich den KreativTausch abgeschaltet. Was das ist? Das war ein wirklich tolles Forum, eines für alle, die gerne selbst hergestellte Sachen vertauscht haben. Tausche Seife gegen gestrickte Topflappen, tausche Filzkette gegen Häkelrock.

Aber wie so oft in unserer modernen Zeit hat wieder einmal die rechtliche Keule zugeschlagen, in unserem Fall hatte sich ein Hersteller von Stickdateien darüber beschwert, dass im Forum angeblich seine Stickdateien vertauscht würden. Dem war zwar nicht so, aber nach rechtlicher Beratung haben wir uns dazu entschieden, dass es uns das Geld für den Anwalt und die damit verbundene immense Arbeit, die eigene Unschuld zu beweisen, nicht wert ist. Denn der Hersteller hat direkt mit Anwalt und Abmahnung gedroht. Lustigerweise war dieser Hersteller Mitglied im Forum. Warum sie er sich allerdings nicht zuerst an die Forenleitung und/oder Moderatoren gewandt hat, warum sie er gleich seitenweise Screenshots fabriziert und diese dann auch noch unter einem Pseudonym an andere Hersteller versendet hat – keine Ahnung. Warum sie er das nicht als Werbung für sich selbst angesehen hat? Wer weiß.

Was bleibt ist die Gewissheit, dass sie er sich damit nicht gerade beliebt gemacht hat und die Traurigkeit über die Abschaltung dieses wundervollen Forums. Und die Gewissheit, mittlerweile herausgefunden zu haben, wer hinter dem Pseudonym steckt. Und sich zu überlegen, was man mit diesem Wissen alles so anstellen kann…

800. Tatort

Ich hatte gerade das Vergnügen, in einer Vorpremiere den neuesten Tatort des Hessischen Rundfunks ansehen zu dürfen. Und was soll ich sagen: toll! Große Klasse! Für Tatort-Fans sowieso ein Muss, aber auch nicht so eingefleischte und regelmäßige Zuschauer dürften am Sonntag abend – da läuft er dann regulär – auf ihre Kosten kommen. Das neue Ermittlerduo wird herrlich erfrischend ein- und zusammengeführt, die Story ist spannend, die Charaktere wirken durch die Bank weg echt und alle Darsteller liefern ununterbrochen – ganz großes Kino. Empfehlung: unbedingt ansehen!

Danke!

Danke an dieser Stelle für all die Genesungswünsche!

Lustige Hochzeitsspiele

Gestern Abend wurde meiner Frau und mir auf der sonst sehr schönen Hochzeitsfeier guter Freunde (vielen lieben Dank auch noch mal an dieser Stelle für die Einladung, wir hatten viel Spaß) deutlich vor Augen geführt, warum wir uns bei unserer eigenen Trauung gegen die Durchführung so genannter Hochzeitsspielchen ausgesprochen hatten. Es wurde unter anderem eine Tombola durchgeführt und als Hauptgewinn winkte angeblich ein „BMW“. Meine Frau und ich erwarben jeweils zwei Lose und aus irgend einem Grund wünschte ich mir zu diesem Zeitpunkt nichts mehr, als bei dieser Ziehung lauter Nieten zu erhalten. Das Auspacken der Lose war für einige der anwesenden Gäste bereits gleichermaßen schwierig wie lustig, waren die Lose doch handgefertigt und mit Klebstreifen gegen unbeabsichtigtes Aufrollen gesichert. Gut gesichert. Irgendwann später wurden dann auch die Preise vergeben, wobei bereits durch einige bekannt gewordene Losbeschriftungen klar aufgezeigt wurde, dass das Niveau der Veranstaltung wohl gerade aufgestanden und in den Keller gegangen war um die Toilette zu besuchen und um sich anschließend mit Selbstmordgedanken tragend durch den Kellerfensterschacht kletternd der Veranstaltung unbemerkt zu entziehen. Wir konnten es dann doch noch einholen und zur Rückkehr überreden (wenn auch nur mit höchstem rhetorischen Aufwand, durch Androhung von Gewalt und schließlich durch Bestechung mit Hochzeitstorte), doch dazu vielleicht später mehr. Eventuell im Februar. Auf den Loszettelchen fanden sich solch grandiose Gewinnversprechungen wie „Lecken von unten“, sitzungshilfe„Sitzungshelfer“, „Erotisch Berührung mit einem Exoten“, aber auch weniger niveaufreie Gewinne wie „Spülmaschine“, oder „Modernes Bild“. Meine Frau hatte das Glück die „erotische Berührung…“ zu ziehen, ich den „Sitzungshelfer“, was sich als „Negerkuss“ und eine Rolle Klopapier herausstellte. „Lecken von unten“ war dann – wie sollte es anders sein – eine Briefmarke und „BMW“ stellte sich als „Brot mit Wurst“ heraus (Das Niveau hatte sich übrigens zu dieser Zeit bereits im Homburger Stadtpark versucht das Leben zu nehmen, mithilfe einer falsch eingestellten Wasserwaage).

Ich bin absolut ungeeignet zur Teilnahme an solchen „Spielen“ und meine Frau – Gottseidank – ebenfalls. Allerdings ist das offensichtlich auch eine Generationenfrage, denn nicht wenige anwesende Eltern, Onkel und Tanten hatten bei gerade diesem Spiel sehr viel Spaß. Ich achte jedoch durchaus, dass Verwandte, Freunde und Bekannte versuchen, diesen Tag zu etwas besonderem zu gestalten versuchen und respektiere das selbstverständlich. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur ein Langweiler. Wie gut, dass ich dazu passend meine „Langweilerin“ geheiratet habe.

40? Echt jetzt?

Ich wollt’s zuerst nicht glauben…  Die Capri-Sonne wird 40!

Jetzt mal ehrlich: wer hat sie nicht früher gerne getrunken?

… immer noch …

Eigentlich wollte ich gestern Abend schon wieder etwas schreiben, aber entweder das Schnitzel vom Mittag oder die Tasse saure, warme Milch (unfreiwillig zu mir genommen) hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Wie auch immer.

Hier also der zweite Beitrag, der sich, wie der vorige, nicht wirklich um ein Thema dreht und ebenso wie sein Vorgänger vollkommen ohne Sinn und bar jeder Grundlage ist.
Über was schreibt man denn eigentlich so in einem Blog? Ich habe mir – ehrlich gesagt – nicht viele Gedanken gemacht, ich wollte halt bloggen (siehe unten).

Ich könnte darüber schreiben, wie ich hier in meiner Mittagspause sitze und versuche mir ein Thema aus den Fingern zu ziehen.
Oder darüber, dass man immer findet, dass sich nur die Kollegen manchmal kindisch aufführen. Und man selbst – natürlich – immer über allem steht. Oder umgekehrt.
Oder darüber, dass immer genau die Kollegen den Betrieb verlassen, mit denen man sich gut versteht (was mich im Umkehrschluss immer dazu bewegt in mich zu gehen, und zu überlegen ob es vielleicht wenigstens ein kleines bisschen an mir selbst liegt. Aber dafür ist wohl die Schlagzahl des Kollegenaustausch einfach zu niedrig).

Vielleicht entscheide ich mich für eins dieser Themen. Vielleicht für alle.

Wir werden sehen.